Chirurgische Eingriffe

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Die Wurzelspitzenresektion (WSR) ist ein Standardoperationsverfahren zur chirurgischen Zahnerhaltung. Durch die Abtragung der Wurzelspitze, Entfernung des entzündlich veränderten Gewebes und des bakteriendichten Abschlusses des von dem Wurzelkanals sollen Infektionen unter Erhalt des Zahnes beseitigt werden. Bei der Operation wird nur ein Teil der Wurzel, nämlich die Spitze, entfernt. Die verbleibende Zahnwurzel wird oft in diesem Operationsschritt gleichzeitig mitbehandelt. Man spricht von einer Wurzelfüllung. Dazu können Titanstifte zum Verschluss der Wurzel verwendet werden.

Wegen der hohen Verträglichkeit dieser Materialien können diese Stifte auch über den Wurzelstumpf hinausragen und im Knochen verkeilt werden. Der Zahn bekommt so zusätzlichen Halt. Ist die Wurzel schon gefüllt und kann diese Füllung nicht erneuert oder verbessert werden, muss sich der Arzt durch den Kieferknochen an den Entzündungsherd der Wurzelspitze heran arbeiten. Das Zahnfleisch wird aufgeschnitten und die Zahnwurzelspitze im Kieferknochen freigelegt. Der Kieferknochen selbst wird sorgfältig von Granulationsgewebe und Eiter befreit. Die befallene Wurzelspitze wird abgeschnitten.

Die operative Entfernung eines Weisheitszahnes im Unterkiefer und Oberkiefer

Weisheitszahnentfernungen erfolgen ambulant (Sprechstundenbehandlung) in Lokalanasthäsie (Spritze). Bei durchgebrochenen Weisheitszähnen und günstigem Wurzelverlauf erfolgt eine Weisheitszahn-Extraktion nur mit Hilfe von Spezialzangen und Zahnhebeln. Eine Aufklappung entfällt.Bei noch nicht durchgebrochenen Weisheitszähnen oder ungünstigem Wurzelverlauf ist eine operative Weisheitszahnentfernung notwendig.

Die wenigsten Menschen haben leider für das vollständige Gebiss von 32 Zähnen genügend Platz im Kiefer. Sehr oft reichen die Platzverhältnisse im Kiefer zum vollständigen und reizlosen Durchbruch der Weisheitszähne nicht aus. Etwa zwei Drittel aller Weisheitszähne bleiben im Kiefer zurück oder brechen nur unvollständig durch und müssen operativ entfernt werden. Als Folge davon können immer wiederkehrende entzündliche Reaktionen, selten Zahnverschiebungen und Beschädigungen der Nachbarzähne (z. B. Karies der Zahnwurzel) auftreten.

Meist sind solche Probleme schon frühzeitig erkennbar, so dass eine Entfernung der Weisheitszähne bereits im jugendlichen Alter, wenn der Kieferknochen noch dehnbar ist, erfolgen kann. Erfahrungsgemäß ist die Entfernung von Weisheitszähnen am unkompliziertesten, wenn in etwa die Hälfte bis zwei Drittel der Zahnwurzeln ausgebildet sind. Dies ist anhand eines aktuellen Röntgenübersichtbildes zu ersehen. Die Entfernung der Nähte erfolgt etwa sieben bis zehn Tage nach der Operation.

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Sinuslift

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Um ein Implantat stabil verankern zu können, ist eine Mindesthöhe an Kieferknochen erforderlich. Besonders problematisch ist der Bereich des seitlichen Oberkiefers, wenn mehrere Zähne fehlen und in Folge des natürlichen Knochenschwundes und der Ausdehnung der Kieferhöhle die Mindestknochenhöhe für ein Implantat unterschritten ist.

In diesem Fall muß zu- nächst neuer Knochen aufgebaut werden. zahnarztInUngarnDesignWeisseZahn04.png

Der durch das Abheben der Schleimhaut entstehende Hohlraum wird mit künstlichem Knochenmaterial gefüllt und mit einer Membran zugedeckt. Am Schluss der Operation wird die Mundschleimhaut wieder reponiert (in die ursprüngliche Lage gebracht) und mit einer Naht fixiert. Wenn der Kieferhöhlenboden nicht allzu stark aufgebaut werden muss, so kann die Implantation gleichzeitig mit dem Sinuslift erfolgen (einzeitiger Sinuslift). Bei grösseren Aufbauten erfolgt die Implantation erst sechs Monate verspätet (zweizeitiger Sinuslift).